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**Kurzfassung**
Die Seite gibt eine thematische Übersicht der WordPress-Plugins, die ich einsetze. Vorgestellt werden Werkzeuge für zentrale Bereiche wie SEO, Performance, Sicherheit, Datenschutz und Administration. Zu jedem Plugin wird der jeweilige Einsatzzweck erläutert, mit Fokus auf Praxistauglichkeit, Stabilität und sinnvollen Funktionsumfang. Ziel ist es, eine fundierte Orientierung bei der Plugin-Auswahl für professionelle WordPress-Websites zu bieten.
WP-Plugins – meine Wahl
Wer WordPress bereits im Einsatz hat, weiß, dass es Plugins für fast jede erdenkliche Anforderung gibt. Manchmal ist die Auswahl so riesig, dass man gar nicht weiß, wo man mit dem Testen beginnen soll.
Aber wie so oft, hat die Medaille zwei Seiten: Plugins sind super, weil sie schnell einsatzfähig sind und Arbeit im Quellcode ersparen. Aber sie können auch fiese Probleme bereiten.
Passt ein Entwickler sein Update nicht rechtzeitig an die jeweils aktuelle WP-Version an, ist das Plugin möglicherweise nicht mehr kompatibel. Als Freebie sind Plugins eingeschränkt, so dass die Qualität der Website darunter leiden kann. Mir fiel einmal bei einer Bilder-Gallerie auf, dass sie nach der Aktualisierung nur noch in der gekauften Version responsiv war.
Hier liste ich zunächst die Plugins auf, die ich für unbedingt notwendig halte und in meiner aktuell laufenden WP-Version getestet wurden. Auf diversen anderen Themenseiten erwähne ich weitere Plugins, die für dein Webdesign oder SEO und Ladegeschwindigkeit äußerst praktisch sind.
Beachte bitte: In regelmäßigen Abständen unterrichtet dich WordPress, welche Plugins ebenfalls aktualisiert werden müssen. Das solltest du aus Sicherheitsgründen auch unbedingt tun. ist ein Ein-Klick-Verfahren und funktioniert in der Regel reibungslos.
Thema Sicherheit und Sicherung
WordPress-Websites können gehackt werden, wenn Sicherheitslücken entstanden sind. Darum ist es enorm wichtig, dass du die Live-Umgebung aktualisierst, sobald es neue Versionen gibt. Hinweise dazu findest im Backend. Wichtig aber auch ist, ein Sicherheits-Plugin zu verwenden, mit dem die standardmäßigen wp_Präfixe in der Datenbank geändert werden.
Diese Änderung könntest du in der Datei „wp-config.php“ unter „$table_prefix = ‚wp_‘;“ selbst durchführen, indem du „wp_“ zum Beispiel in „neu_“ umbenennst. Diese Änderung müsstest du ebenfalls aber auch in einem Datenbankverwaltungs-Tool wie phpMyAdmin per SQL durchführen.
Das ist mir viel zu stressig. Darum setze ich in jeder frischen WP-Installation als erstes Plugin ein, womit die beschriebenen Schritte gleich erledigt sind und vieles mehr für die Sicherheit deines Systems möglich ist
All In One WP Security & Firewall zur kompletten Absicherung

Quelle: All In One WP Security & Firewall
**Kurzfassung**
Ziel des Plugins ist es, typische WordPress-Angriffsflächen systematisch zu schließen – ohne tiefes technisches Vorwissen.Aus SEO-, UX- und KI-Perspektive ist das relevant, weil Sicherheit heute Teil von technischer Qualität und Vertrauenswürdigkeit ist. Das Plugin arbeitet mit einem Sicherheits-Score, der jede Maßnahme bewertet und transparent macht, wie gut die Website aktuell abgesichert ist.
Zentrale Funktionen:
- Login- und Benutzerkonten-Sicherheit
- Firewall-Regeln (Dateiebene & .htaccess)
- Schutz vor Brute-Force-Angriffen
- Datei- & Datenbank-Sicherheit
- Spam- & Bot-Abwehr
- Blacklist- & IP-Management
- Sicherheitsberichte & Logs
✅ Vorteile von All In One WP Security & Firewall
1. Sehr guter Funktionsumfang (kostenlos)
- Viele Features, die bei anderen Plugins nur in Pro-Versionen verfügbar sind
- Ideal für kleine bis mittlere Websites
2. Sicherheits-Score mit Ampel-Logik
- Maßnahmen sind in Basic / Intermediate / Advanced unterteilt
- Geringes Risiko, sich selbst auszusperren (klare Warnhinweise vor Aktivierung, IP-Whitelist für Admins, manuelle Entsperrung möglich (Backend oder Server)
3. Starker Login- & Benutzer-Schutz
- Login-Lockdown nach Fehlversuchen (nicht automatisch, wird vom Admin konfiguriert: Anzahl erlaubter Fehlversuche (z. B. 3–5),Dauer der Sperre (z. B. 10–30 Minuten)
- Captcha für Login & Registrierung (nicht automatisch, kann eigenständig konfiguriert und aktiviert werden)
- Benutzerrollen-Überwachung
4. Firewall ohne externen Dienst
- Keine Cloud-Abhängigkeit
- Regeln direkt auf Server-Ebene (.htaccess)
5. DSGVO-freundlich
- Kein Zwang zu externen APIs
- Gut kombinierbar mit europäischen Hosting-Setups
6. Performance-schonend
- Kein überladenes Interface
- Weniger Overhead als manche andere „All-in-One-Security-Suites“ (Nachteile: langsamere Ladezeiten, höhere Serverlast, schlechtere Core Web Vitals)
Better Search Replace für die SSL-Umstellung

Damit deine Website SEO-konform ist, solltest du unbedingt von HTTP auf HTTPS umstellen. Diese Anpassung erledigst du in WordPress und im Administrationssystem deines Providers, wo du ein SSL-Zertifikat aktivierst. Ich verwende Let’s encrypt.
Installiere das Plugin Search Replace, du findest es dann im Menü Werkzeuge. Dort machst du die folgenden Einstellungen und aktualisierst die Tabellen.

Unter Einstellungen/Allgemein erzwingst Du, dass deine Domain nur unter HTTPS aufgerufen werden kann, auf diese Weise verhinderst Du auch Duplicate Content.

Wenn das erledigt ist, wechselst du in die Kundenadministration deines Providers, wo du noch das SSL-Zertifikat aktivieren musst. Bei meinem Provider sieht das so aus:

All-in-One WP Migration für Sicherung, Export und Import

Wenn du deine Templates, Plugins und Seiten nicht auf dem Live-Server entwickeln und testen willst, hast du vielleicht eine lokale Testumgebung wie Xampp. Selbstverständlich kann man die Neuerungen per FTP-Upload und Datenbank-Import online stellen, aber viel unkomplizierter geht das mit einem Migrationswerkzeug. Ich nutze für diesen Zweck dieses Plugin.
Link zur WP-Seite: All-in-One WP Migration
All-in-One WP Migration ist eines der bekanntesten WordPress-Plugins für Website-Umzüge, Backups und Wiederherstellungen. Ziel des Plugins ist es, komplette WordPress-Installationen ohne technisches Detailwissen von einer Umgebung in eine andere zu übertragen.
- Typische Einsatzfälle sind:
- Umzug von lokal → Live-Server
- Wechsel des Hosting-Anbieters
- Klonen einer Website (z. B. Staging → Produktion)
- Backup & Restore kompletter Projekte
Wie funktioniert das Plugin?
Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten:
- Export
Die komplette Website (Datenbank, Medien, Plugins, Themes, Einstellungen) wird in eine einzige .wpress-Datei gepackt. - Import
Diese Datei wird in der Ziel-Installation hochgeladen. - Automatische Anpassung
URLs, Pfade und Datenbankeinträge werden automatisch ersetzt. Das war früher ohne das Plugin oft ein Problem und musste stundenlang manuell nachgearbeitet werden
Klarer Vorteil: Kein manuelles Datenbank-Handling, kein FTP-Stress, kein Suchen-und-Ersetzen per Hand.
Weitere Vorteile von All-in-One WP Migration sind:
✅Sehr einfache Bedienung
- Intuitive Oberfläche
- Ideal für Einsteiger, Redakteure und Agenturen
- Kaum Fehlkonfigurationen möglich
✅ Vollständige Migration
- Inhalte
- Medien
- Plugins & Themes
- Datenbank & Einstellungen. Alles wird 1:1 übernommen.
✅ Zuverlässig bei Standard-Setups
Sehr stabil bei kleinen bis mittelgroßen Websites. Gute Erfolgsquote bei typischen Hosting-Umzügen
✅ Zeitersparnis
Ein Klick statt vieler Einzelschritte
Besonders praktisch bei häufigen Projektkopien
✅ Erweiterbar (kostenpflichtig)
- größere Upload-Limits
- Multisite-Migrationen
- Cloud-Backups (z. B. Google Drive, Dropbox)
Risiken & Nachteile (wichtig für SEO & Technik)
Upload-Limit in der kostenlosen Version
- Standardmäßig 512 MB Import-Limit
- Größere Websites benötigen ein kostenpflichtiges Add-on
- Hosting-Limits (PHP Upload, Memory, Execution Time) wirken zusätzlich
Keine inkrementellen Backups
- Immer Vollbackup
- Für sehr große Seiten ineffizient
- Kein Versionierungs- oder Delta-System
Performance bei großen Websites mit
- vielen Medien
- sehr großen Datenbanken
- WooCommerce-Shops
können beim Import abbrechen oder Timeouts verursachen
Abhängigkeit vom Plugin-Format
- Das .wpress-Format ist proprietär
- Backups lassen sich nicht ohne Plugin wiederherstellen
- Kein Standard-SQL-Dump oder ZIP-Archiv
SEO-Risiken bei falscher Nutzung
Beachte aber bitte: Nicht das Plugin selbst ist hier das Risiko, sondern die Anwendung:
Ist deine Migration ohne:
- korrekte Permalink-Struktur
- Weiterleitungen
- Domain-Check kann zu Ranking-Verlusten führen
- Besonders kritisch bei Domain- oder Protokollwechsel (http → https)
- Einordnung aus SEO- & KI-Perspektive
- SEO-neutral, wenn korrekt eingesetzt:
-
- URLs bleiben identisch
- Inhalte & Metadaten bleiben erhalten
- Struktur wird nicht verändert
- Problematisch, wenn nach dem Import keine Index-Kontrolle erfolgt
Ganz wichtig ist es, darauf zu achten, dass:
- Canonicals, Sitemaps oder Robots-Einstellungen nicht vergessen werden
- Staging-Seiten versehentlich indexierbar bleiben
Meine Empfehlung: nach jeder Migration immer:
- Search Console prüfen
- Sitemap neu einreichen
- Stichproben bei URLs & Meta-Daten machen
Für wen ist All-in-One WP Migration geeignet?
- Blogger & kleine Unternehmen
- Agenturen mit vielen Standard-Websites
- WordPress-Einsteiger
- Test- und Staging-Setups
Eher ungeeignet für:
- sehr große WooCommerce-Shops
- Enterprise-Websites
- hochskalierte Multisite-Netzwerke (ohne Add-ons)
Was kostet die Ulimited Version?
Hier sind die Preise für die Premium-/Pro-Version von All-in-One WP Migration (Stand aktuell):
🔹 All-in-One WP Migration – Basis
Grundlegendes Plugin: kostenlos (mit Upload-Limit ~512 MB)
🔹 Unlimited Extension
Entfernt das Upload-/Import-Limit und hebt alle Größenbeschränkungen auf
Preis: ca. 69 USD pro Jahr (Standardlizenz, bis 50 Websites)
🔹 All-in-One WP Migration Pro
Premium-Bundle mit erweiterten Funktionen (Cloud-Speicher, automatische Backups, Multisite-Support u. a.)
Preis: ca. 99 USD pro Jahr (Standardlizenz, bis 50 Websites)
➡️ Für über 50 Websites oder besondere Enterprise-Funktionen gibt es kundenspezifische Lizenzen (Preise auf Anfrage).
🧠 Wichtige Hinweise zur Preisstruktur
Die angegebenen Preise sind jährliche Lizenzen (nicht einmalig), typischerweise mit Updates und Support für 1 Jahr.
Es gibt oft Add-ons separat für Cloud-Storage-Anbindung oder Multisite, wenn du einzelne Funktionen brauchst.
Manche Drittanbieter bieten Lizenzschlüssel oder Bundles zu teils anderen Konditionen an, aber das offizielle Pricing bei ServMask ist oben dargestellt.
🧩 Für wen lohnt sich die Premium-Version?
Empfohlen, wenn du brauchst:
✔ große Websites (mehr als ~512 MB)
✔ automatische Backups + Cloud-Anbindung
✔ Multisite-Migrationen
✔ professionellen Support
Kostenfrei reicht, wenn du:
✔ kleine Blogs/Seiten hast
✔ nur gelegentlich manuell migrierst
✔ kein großes Export-Limit überschreitest
Weitere Plugins für den täglichen Gebrauch
Complianz | GDPR/CCPA Cookie Consent
Complianz ist ein umfassendes Datenschutz-Plugin für WordPress, das dich bei der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen wie DSGVO, ePrivacy-Richtlinie, CCPA und weiterer internationaler Datenschutzregelungen unterstützt. Es richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an fortgeschrittene Nutzer, die Datenschutz strukturiert und nachvollziehbar umsetzen möchten.
Cookie Banner
Ein zentrales Element von Complianz ist der konfigurierbare Cookie-Banner, der Einwilligungen rechtskonform einholt und dokumentiert. Das Plugin erkennt automatisch viele Cookies, Skripte und Drittanbieter-Dienste (z. B. Analyse- oder Marketing-Tools) und ordnet sie den entsprechenden Kategorien zu. Auf dieser Basis werden Skripte erst dann geladen, wenn eine gültige Zustimmung vorliegt.
Darüber hinaus unterstützt Complianz:
- regionale Datenschutzanforderungen (z. B. EU, USA, UK)
- differenzierte Einwilligungsoptionen (Essentiell, Statistik, Marketing etc.)
- automatische Blockierung von Cookies vor Zustimmung
- die Erstellung und Pflege datenschutzrelevanter Dokumente
- revisionssichere Protokollierung von Einwilligungen
Besonders praktisch ist der geführte Einrichtungsassistent, der Schritt für Schritt durch die wichtigsten Einstellungen führt und typische Fehler vermeidet. Dadurch eignet sich Complianz auch für Nutzer ohne juristische Vorkenntnisse.
Mehrwert für dich:
Complianz hilft dir, Datenschutz nicht nur formal, sondern auch technisch sauber umzusetzen. Gerade in Kombination mit Tracking-, Marketing- oder Performance-Plugins sorgt es dafür, dass Skripte kontrolliert geladen werden und rechtliche Risiken reduziert werden.
OMGF (steht für „Optimize My Google Fonts“)
Das Plugin kümmert sich darum, dass Google Fonts nicht mehr von Google-Servern geladen, sondern lokal auf deinem eigenen Server gespeichert und ausgeliefert werden.
Was bedeutet das konkret für dich?
Standardmäßig lädt WordPress (oder Themes/Plugins) Google Fonts oft direkt von fonts.googleapis.com. Dabei wird die IP-Adresse deiner Besucher an Google übertragen – datenschutzrechtlich problematisch (DSGVO).
OMGF löst genau dieses Problem:
- erkennt automatisch eingebundene Google Fonts
- lädt die benötigten Schriftarten herunter
- speichert sie lokal auf deinem Server
- ersetzt externe Google-Anfragen durch lokale Aufrufe
Vorteile von OMGF:
- DSGVO-freundlicher, da keine Verbindung zu Google hergestellt wird
- bessere Ladezeiten, weil externe Requests entfallen
- mehr Kontrolle über Schriftarten und Performance
- besonders sinnvoll nach entsprechenden Datenschutz-Urteilen zu Google Fonts
Classic Editor für den Content
Seit WordPress 5 ist der Gutenberg-Editor der Standard. Ich habe ihn mehrfach getestet, komme mit ihm jedoch nach wie vor nicht gut zurecht. Zum einen passt der blockbasierte Ansatz nicht zu meiner persönlichen Arbeitsweise bei der Content-Erstellung und -Pflege. Zum anderen empfinde ich ihn – zumindest in meiner aktuellen Konfiguration – auch in Kombination mit Pagebuilder-Tools als wenig praktikabel.
(Am Ende ist das natürlich Geschmackssache.)
Aus diesem Grund setze ich weiterhin auf das Plugin Classic Editor, das den bewährten Editor wiederherstellt und mir ein konzentriertes, textorientiertes Arbeiten ermöglicht. Gerade bei längeren Texten, redaktionellen Inhalten oder bei der schnellen Pflege bestehender Beiträge empfinde ich den Classic Editor als deutlich effizienter und übersichtlicher.
Für meinen Workflow bedeutet das:
- weniger visuelle Ablenkung
- mehr Fokus auf Inhalte und Struktur
- bessere Kontrolle bei der Überarbeitung bestehender Texte
Solange sich meine Arbeitsweise nicht grundlegend ändert, bleibt der Classic Editor für mich ein unverzichtbares Plugin im täglichen Einsatz. Als Pagebuilder bevorzuge ich den Elementor .
Performance Plugins
Cache Enabler
Ein schlankes Caching-Plugin zur Verbesserung der Ladezeiten. Es erstellt statische HTML-Dateien und reduziert so die Serverlast. Besonders effektiv in Kombination mit Performance-Plugins oder einem CDN.
SEO-Plugins
Bevor du dich für ein SEO-Plugin entscheidest, prüfe unbedingt im Vorfeld, ob es 100%ig zu deinen Anforderungen passt. Wechselst du später, kann es passieren, dass du alle SEO-Einträge manuell nachtragen musst.
Plugins für Content- und Onpage-Optimierung
Easy Table of Contents
Erstellt automatisch Inhaltsverzeichnisse für Beiträge und Seiten anhand der Überschriftenstruktur. Verbessert die Benutzerfreundlichkeit bei längeren Texten und unterstützt gleichzeitig die interne Verlinkung.Easy Table of Contents ist bei mir auf vielen Seiten im Einsatz.
Elementor
Ein visueller Pagebuilder mit Drag-and-Drop-Funktion. Ermöglicht die Gestaltung komplexer Layouts ohne Programmierkenntnisse. Besonders geeignet für individuelle Seitenlayouts und Landingpages.
Unlimited Elements for Elementor
Erweitert Elementor um eine große Auswahl zusätzlicher Widgets und Module. Damit lassen sich individuelle Design- und Funktionsanforderungen umsetzen, ohne eigene Plugins entwickeln zu müssen.
Mehr Informationen auf meiner Seite Elementor & SEO
Header Footer Code Manager
Ein Mega-Plugin für den tätlichen Gebrauch: Der Header Footer Code Manager ermöglicht es dir, eigene Skripte, Styles und Code-Snippets gezielt und sauber in den Header, Footer oder den Body-Bereich deiner WordPress-Seite einzubinden – ganz ohne direkte Änderungen am Theme. Dadurch bleiben deine Anpassungen auch bei Theme-Updates vollständig erhalten.
Einsatzbereiche sind unter anderem:
- Einbindung von Tracking- und Analyse-Skripten (z. B. Matomo, Google Analytics)
- Integration von Consent- oder Marketing-Skripten
- Hinzufügen von Meta-Tags, Verifizierungs-Codes oder Custom CSS/JS
Besonders hilfreich ist, dass sich Code-Snippets zentral verwalten, aktivieren, deaktivieren oder zeitlich steuern lassen. So behältst du jederzeit den Überblick darüber, welche externen oder internen Skripte geladen werden – ein großer Vorteil bei Wartung, Fehlersuche und Performance-Optimierung.
Der Mehrwert für dich:
Der Header Footer Code Manager sorgt für eine saubere Trennung von Inhalt, Design und Technik. Er reduziert das Risiko von Fehlern bei Updates, erleichtert Debugging und ist ideal für alle, die regelmäßig mit Tracking-, Datenschutz- oder Performance-Themen arbeiten.
Connect Matomo
Plugin bzw. Integration zur Einbindung von Matomo Analytics in WordPress. Ermöglicht datenschutzfreundliche Web-Analyse mit voller Datenhoheit, alternativ zu Google Analytics.
Yoast SEO
Ein etabliertes SEO-Plugin zur Optimierung von Inhalten für Suchmaschinen. Unterstützt bei Meta-Daten, XML-Sitemaps, Lesbarkeitsanalysen und strukturierten Daten. Mehr darüber auf meiner Seite Yoast SEO Plugin
Plugins, die nicht mehr im Einsatz sind
JavaScript-Kannibalisierung: Wenn Plugins sich gegenseitig blockieren
Bei Performance-Optimierungen kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen JavaScript-Skripten verschiedener Plugins. Dieses Phänomen wird oft als „JavaScript-Kannibalisierung“ bezeichnet: Skripte konkurrieren um Ladezeit, Prioritäten oder Abhängigkeiten und blockieren sich dabei gegenseitig.
Besonders problematisch ist das bei Tracking-, Analyse- oder Consent-Skripten, die auf eine korrekte Lade-Reihenfolge angewiesen sind.
Ein konkreter Praxisfall war:
Das Performance-Plugin WP Meteor verzögerte das Laden von JavaScript, um die Seitenladezeit und die Core Web Vitals zu verbessern. In meinem Setup führte diese Verzögerung jedoch dazu, dass das Tracking-Skript von Matomo (Webanalyse) nicht mehr korrekt ausgeführt wurde. Die Folge: Keine oder unvollständige Statistikdaten.
Nach der Deaktivierung von WP Meteor funktionierte das Matomo-Tracking sofort wieder fehlerfrei.
Meine Erfahrung:
Performance-Gewinne sind nur dann sinnvoll, wenn sie nicht auf Kosten zentraler Funktionen wie Analyse, Datenschutz oder Benutzerinteraktion gehen. Gerade bei komplexen Plugin-Setups kann aggressive JavaScript-Optimierung mehr Schaden als Nutzen verursachen.
Plugin Lazy Load (Bilder nachladen)
Lazy Load bezeichnet das verzögerte Laden von Bildern, die sich zunächst außerhalb des sichtbaren Bereichs befinden. Die Bilder werden erst dann geladen, wenn Nutzer sie tatsächlich sehen (z. B. beim Scrollen).
Vorteile:
- schnellere initiale Ladezeit
- geringerer Datenverbrauch
- bessere Performance-Werte bei langen Seiten
In vielen Fällen ist Lazy Load sinnvoll und unproblematisch – insbesondere, wenn es nativ über den Browser oder das Theme umgesetzt wird.
Hinweis:
Mehrere Lazy-Load-Mechanismen gleichzeitig (Theme + Plugin + Performance-Tool) können sich ebenfalls gegenseitig stören. Hier gilt: weniger ist mehr.
Plugin WP Meteor (Performance)
WP Meteor ist ein Performance-Plugin, das sich auf die Optimierung der Ladezeit durch Verzögerung und Priorisierung von JavaScript spezialisiert. Ziel ist es, render-blockierende Skripte später zu laden und so bessere Werte bei den Core Web Vitals zu erreichen.
Stärken:
- messbare Performance-Verbesserungen
- gezielte Steuerung von JavaScript-Ladezeiten
- besonders effektiv bei skriptlastigen Seiten
Einschränkungen in der Praxis:
- Abhängigkeiten zwischen Skripten können gestört werden
- Tracking-, Analyse- oder Consent-Skripte können blockiert werden
- Fehler sind nicht immer sofort sichtbar (z. B. fehlende Statistikdaten, ich hatte Stunden gebraucht, bis ich dahinter kam )
Mein Senf dazu:
WP Meteor ist zweifelsohne ein mächtiges Tool, eignet sich aber vor allem für technisch gut kontrollierte Setups mit klarer Kenntnis der eingesetzten Skripte. In meinem Fall überwogen die Probleme gegenüber dem Performance-Gewinn, darum raus damit.
Mein Learning:
Performance-Optimierung ist kein Selbstzweck. Gerade bei JavaScript gilt: Jede Optimierung verändert das Zusammenspiel der Komponenten. Wer Performance-Plugins einsetzt, sollte:
- Tracking und Analyse regelmäßig prüfen
- Lade-Reihenfolgen verstehen
- Performance-Tools schrittweise testen
- nicht mehrere Optimierer gleichzeitig aktivieren
Außerdem finde ich: Manchmal ist eine die Stabilität von wichtigen Tools (hier in meinem Fall Matomo) wertvoller als ein paar zusätzliche Punkte im PageSpeed-Test.
Rank Math (SEO)
Keine Frage: Rank Math ist ein leistungsstarkes SEO-Plugin zur Suchmaschinenoptimierung von WordPress-Websites. Es unterstützt bei der Optimierung von Inhalten, Meta-Daten, strukturierten Daten (Schema Markup) sowie technischen SEO-Aspekten wie Sitemaps, Indexierungssteuerung und interner Verlinkung.
Auf jeden Fall positiv fand ich, dass Rank Math viele Funktionen bereits in der kostenlosen Version bündelt, für die du bei anderen SEO-Plugins zusätzliche Erweiterungen benötigst.
Die Oberfläche ist übersichtlich gestaltet und bietet dir gleichzeitig sehr detaillierte Einstellmöglichkeiten. Rank Math eignet sich besonders für dich, wenn du SEO ganzheitlich steuern möchtest und bereit bist, dich intensiver mit den zahlreichen Optionen auseinanderzusetzen.
Wenn du jedoch ein sehr schlankes Setup bevorzugst, solltest du bewusst entscheiden, welche Module du wirklich aktivierst – denn auch hier gilt: Weniger aktive Funktionen bedeuten oft mehr Stabilität und eine bessere Performance.
Leider gab es bei mir Probleme – dazu ein kleiner Praxis-Hinweis:
Rank Math greift tief in die Seitenstruktur und in das Frontend ein (z. B. durch Schema, Meta-Ausgaben und JavaScript-Komponenten). In Kombination mit Performance- oder JavaScript-Optimierungs-Plugins sollte daher sorgfältig getestet werden, ob alle Funktionen (z. B. Rich Snippets, Tracking oder Consent-Lösungen) weiterhin korrekt arbeiten. Mehr dazu auf meiner Rank Math Seite