Google Search Console

Kostenlose Tools für die Optimierung deiner Website

  1. Übersicht
  2. Website anmelden
  3. Google Sitemap
  4. Leistungsbericht
  5. Abdeckung
  6. Core Web Vitals
  7. Mobilfreundliche Site
  8. Tipps & Tricks

Zuvor das Google Webmastertool genannt, ist die kostenlose Google Search Console für mich von Anfang an das zuverlässigste und stärkste Hilfmittel für die Optimierung und Wartung meiner Websites. Dort meldest du deine Domain und später neue und inhaltlich geänderte URLs für die Indexierung an. Du kannst deine Sitemap andocken und die Mobiltauglichkeit jeder einzelnen URL prüfen lassen, und, und, und..

In der Google Search Console erhältst du wertvolle Hinweise und kannst die Entwicklung deiner Website beobachten. Ebenso erhältst du Warnungen zu Errors und vielem, was aus Sicht des Suchmaschinenbetreibers an deiner Website nicht rund läuft . Dazu gehören aus dem Index entfernte Seiten, unnatürliche Backlinks oder auf der Website installierte Malware.

Die Search Console ist für mich somit die wichtigste und häufigste Anlaufstelle, wenn es um Performance- und technische Kontrolle geht.

Screenshot: Dashboard mit der kompletten Übersicht

Search Console Dashboard

 

Die Search Console enthält Tools und Berichte für die folgenden Aktionen:

  • Sicherstellen, dass Google die Website finden und crawlen kann
  • Sitemap einreichen
  • Indexierungsprobleme beheben und die erneute Indexierung von neuen oder aktualisierten Inhalten anfordern
  • Google-Suchanfragedaten für die Website abrufen, um zu sehen, wie oft die Website in der Google-Suche erscheint, welche Suchanfragen zu Ihrer Website führen, wie hoch die Klickrate ist usw.
  • Benachrichtigungen erhalten, wenn Google auf der Website auf Indexierungsfehler, Spam oder andere Probleme stößt
  • Sehen wie viele URLs Website im Index sind oder ausgeschlossen wurden
  • Anzeigen lassen, welche Seiten auf die Website verlinken
  • Nutzererfahrung auf Mobilgeräten und anderen Suchfunktionen
  • Die meisten Berichte lassen sich runterladen und als Excel oder PDF exportieren.

 

Eine Website anmelden

Alles was du benötigst, ist einen Google Account. Dann kannst du gleich loslegen. Die nötigen Infos findest du unter: https://search.google.com/search-console/about?hl=de

Damit Du die Services nutzen kannst, musst Du in Deinem Account die jeweilige Website als Property anlegen und Deine Inhaberschaft bzw. Autorität als Webmaster bestätigen.

Website in Google Search Console anmelden

Im nächsten Schritt siehst du mehre Möglichkeiten, deine Inhaberschaft bei Google zu verifizieren. Die einfachste ist, die über FTP die zum Download angebotene  HTML-Datei ins Root-Verzeichnis  zu laden. Dort muss sie bleiben. Danach kannst du auf “Bestätigen” klicken und die Property ist aktiv.

Alternativ dazu kannst du in der Index-Datei im HTML-Quellcode ein Metatag mit einem Verifizierungscode einbinden. Die Methode ist in WordPress allerdings viel umständlicher und birgt zudem das Risiko, dass der Code bei einer Aktualisierung der Seite überschrieben werden könnte.

Search Console Inhaberschaft bestätigen

Nachdem deine Inhaberschaft bestätigt ist, benötigt Google in der Regel ein paar Tage, bis alle Informationen über deine Website zur Verfügung stehen.

Sitemap(s) in der Search Console einreichen

Damit die Indexierung flüssig abläuft, empfehle ich dir so früh wie möglich die den Namen XML-Sitemap, die entweder vom Plugin erstellt wurde oder du via FTP-Client hoch geladen hast, einzutragen bzw. wie unten im Screenshot gezeigt, nach dem Slash an die Domain anzuhängen.

  • meine-website.de/name-der-sitemap.xml

Bei Bedarf kannst du auch mehrere Sitemaps erstellen und an Google übergeben. Wenn du diese von Yoast & Co. generieren lässt, trägst du den vorgegebenen Namen ein. Grundsätzlich lassen sich Sitemaps auch in einem beliebigen Unterordner sammeln, in dem müsstest du den Pfad entsprechend ändern:

  • meine-website.de/xml-sitemap-ordner/name-der-sitemap.xml

Screenshot aus meinem Account:

sitemap in der Search Console einreichen

Je nach Umfang deiner Website ist es vielleicht sinnvoll, für Webseiten, Bilder, News, Videos oder für unterschiedliche Länder jeweils eine eigenen Sitemap zu erstellen. Diese lassen sich dann in einem Sitemap-Index-Datei, welche auf die Liste deiner Sitemaps verweist, organisieren. Weitere Informationen findest du in der Google-Dokumentation über Sitemaps.

Kommen wir nun zu den Berichten über deine Domain.

Leistungen deiner Website

Der (zweiter Menüpunkt) Leistungen zeigt, wie häufig deine Webseite n in den Suchergebnisseiten (SERPs) bei Suchfragen angezeigt und geklickt werden. Dazu siehst du die durchschnittliche Position in Ranking. Bei mir waren es in der letzten Woche 62 Klicks, 5.316 Impressionen in den SERPs bei einer durchschnittlichen Position von 47,2.

1. Suchanfragen

Klicks und Impression in den letzten 7 Tagen
Klicks und Impression in den letzten 7 Tagen

2. Seiten

Angeklickte Webseiten innerhalb von sieben Tagen
Angeklickte Webseiten innerhalb von sieben Tagen

Und es geht noch mehr. Wenn ich weiter unter die Haube blicken will und auf die Unterseite /elementor (31 Klicks) klicke, sehe ich, welche Keywords User verwendeten, bevor sie die Landingpage besuchten. Darin sehe einen brauchbaren Ansatz für die Content-Pflege.

3. Verwendete Keywords für eine spezielle Unterseite (/elementor)

Suchanfragen für eine spezielle Landingpage
Suchanfragen für eine spezielle Landingpage

Ebenfalls interessant ist das Nutzerverhalten bezüglich verwendeter Geräte (Desktop, Smartphon, Tablet) und die Darstellung in der Suche. Bei zogen vor allem Videos neue Besucher.

Abdeckung und eventuelle technische Probleme

In diesem Bereicht erfährst du, wie Google mit deiner Webseite verfährt. Gelistet werden indexierte Seiten, nicht indexierte Seiten, ausgeschlossene Seite. Klickst du auf die Links unter Details, erfährst du entsprechende Ursachen. Darüber hinaus siehst du etwaige Probleme und Warnungen.

Es unterschiedliche Gründe, warum eine URL aus dem Index ausgeschlossen wurde. Manche wie beispielsweise Weiterleitungen, kannst du ignorieren, weil sie so gewollt waren, andere hingegen nicht. Dazu gehören in erster Linie 404 Errors, sprich Seiten oder Dateien, die unter der angegebenen URL nicht auffindbar waren. Hier lohnt sich ein genauerer Blick auf die URL. Hast Du vielleicht eine Seite mit wichtigem Content umbenannt und vergessen eine Weiterleitung einzurichten? So was passiert schon mal.

Core Web Vitals

Unter Verbesserungen findest du seit dem Sommer den Bericht Core Web Vitals. Google. Dieser informiert dich über die Performance Deiner Site. Google nennt es Measure metrics for a healthy site.

Core Web Vitals sollte man unbedingt im Auge behalten. Denn im Hinblick auf den 2021 zu erwartenden neuen Ranking Faktor Page-Experience wird Google zukünftige Algorithmus-Updates daraufhin ausrichten.

 

Die Darstellung in der Search Console ist manchmal unvollständig oder noch gar nicht vorhanden. Liegen noch nicht genügend Daten vor, kommst du über einen Link direkt zu PageSpeed Insights, wo du die Ladegeschwindigkeit jeder URL messen kannst.

Core Web Vitals basiert auf  Performance-Metriken aus Lighthouse. Dabei handelt es sich um Labdaten, aus denen verschiedene Messeinheiten zur Leistungsbewertung einer URL genommen werden:

  • First Contentful Paint
  • First Meaningful Paint
  • Speed Index,
  • First CPU Idle,
  • Zeit bis Interaktivität,
  • Estimated Input Latency

Jeder Messwert wird bewertet und durch ein Symbol und eine Farbe dargestellt:

  • Schell ladende URLs (Wert 90-100) haben  einen grünen Kreis
  • Durchschnittlich ladende URL(Wert 50-89) haben einen oranges Kästchen
  • Langsam ladende URLs (Wert 0-49) haben ein rotes Dreieck

Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten

Hier gilt ganz klar: Nomen est omen. Um heute in Google gut ranken zu können, solltest du sicherstellen, dass alle URLs problemlos mit Smartphones und Tablets angesehen und bedient werden können.

Der Bericht zeigt dir, bei welchen URLs Probleme wie “Text zu klein zum Lesen”, Anklickbare Elemente zu dicht bei einander”, “Inhalt breiter als der Bildschirm” etc. erkannt wurden.

Search Console Mobile Friendly Site

Weitere Tipps und Tricks zur Console

  • Über Entfernen beantragst du eine sofortige Entfernung der URL XY aus dem Index. Dafür brauchte es früher mehrere Arbeitsschritte
  • Unter Navigationspfade werden dir eventuelle Fehler oder Probleme der Navigation angezeigt
  • Unter Sitelinks siehst du, welche Rich-Suchergebnisse in deiner Website von Google gefunden und erkannt wurden.
  • Sicherheit und manuelle Maßnahmen ist nur einsehbar, wenn Google ernsthafte Probleme mit deiner Website bekommen hat. Zum Beispiel, wenn deine Site gehackt wurde und Malware gefunden wurde. Oder wenn ein Google Quality Rater bei dir erhebliche Verstöße gegen die Richtlinien von Google entdeckt hat. In solchen Fällen würdest du aufgefordert, die Mängel zu beheben und anschließend ein Reconsideration Request einzureichen.
  • Unter Links findest du interne Links und externe Verlinkungen (Backlinks), die von anderen Website auf deine Seiten gesetzt wurden. Natürliche Backlinks von hochwertigen Adressen sind nützlich für das eigene Ranking. Leider findet man aber häufiger Links von irrelevanten Websites oder gar Spam-Adressen (meistens aus dem Ausland). Sollten solche schlechten Links Überhand nehmen, empfiehlt es sich, diese von Google für ungültig erklären zu lassen. Das kannst du recht bequem über das sogenannte Disavow Links Tool abwickeln.

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